Spanische regierung steigert gehälter im öffentlichen dienst

Die spanische Regierung hat die Gehälter im öffentlichen Dienst erheblich erhöht. Nach langwierigen Verhandlungen mit Gewerkschaften hat das Kabinett im Dezember 2025 einen Grundsatzvertrag unterzeichnet, der bis 2028 eine Reihe von Lohnerhöhungen vorsieht.

Steigende gehälter im öffentlichen dienst

Steigende gehälter im öffentlichen dienst

Die neuen Gehälter wirken sich insbesondere auf die höher dotierten Positionen aus. So erhalten Beamte des Gruppen A1, die die verantwortlichsten und qualifiziertesten Stellen im öffentlichen Dienst einnehmen, zwischen 2.200 und 3.500 Euro monatlich. Im unteren Bereich fallen die Gehälter für den Gruppen C2 zwischen 1.200 und 1.500 Euro pro Monat an.

Die Gehälter der Spitzenpositionen sind jedoch noch viel höher. So können Richter und Staatsanwälte bis zu 50.000 Euro pro Jahr verdienen, während Abgeordnete des Staats und Inspekte der Finanzverwaltung oder des Arbeitsamtes oft über 60.000 Euro pro Jahr erreichen. Hohe Beamte im Finanz- und Rechnungswesen können sogar über 80.000 Euro pro Jahr erzielen.

Aber auch in anderen Berufen im öffentlichen Dienst gibt es hohe Einkommen. So verdienen spezialisierte Ärzte im öffentlichen Gesundheitswesen über 70.000 Euro pro Jahr, während Notare und Regierungsbeamte, die durch ihre Tätigkeit variable Einkommen erzielen, oft über 100.000 Euro pro Jahr erreichen.

Die Gewerkschaften begrüßen die neuen Gehälter als wichtigen Schritt, um den Kaufkraftverlust der letzten Jahre aufzuholen. Die erhöhten Löhne werden sich jedoch vor allem auf die bestbezahlten Positionen auswirken.