Spanien plantet universalbabyhilfe: 200 euro monatlich für alle kinder
Das spanische Kabinett hat
eine der erwarteten Maßnahmen für Familien mit Kindern vorangetrieben: Eine universelle Hilfe von 200 Euro pro Monat pro Kind bis zum 18. Lebensjahr. Das Ziel ist, diese Zuschüsse allen Familien mit Minderjährigen zu gewähren, jedoch könnte die Implementierung schrittweise sein, wie das Ministerium für Soziale Rechte erläutert.n nGrundlage in der 2030-agenda
nDie Initiative wurde auf Betreiben des Sozialministers Pablo Bustinduy vorgeschlagen und ist Teil einer umfassenden Überarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie bis 2030, die 100 Ziele umfasst. Darunter befindet sich auch die Einführung einer allgemeinen Kinderhilfe.
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Poverty and inequality
nSpanien, obwohl es die viertgrößte Volkswirtschaft der EU ist, weist eine der höchsten Kinderarmutsraten im europäischen Vergleich auf. Nach Angaben des Institut für Statistik leben etwa ein Drittel der Kinder (29,2%) unterhalb der Armutsgrenze.
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Unicef-studie: 7,1 prozentpunkte abnahme der kinderarmut möglich
nEin Bericht der UNICEF vom November 2025 kam zu dem Ergebnis, dass die Einführung einer allgemeinen Hilfe von 200 Euro pro Monat pro Kind 7,1 Prozentpunkte der Kinderarmut reduzieren könnte. Das würde etwa 530.000 Kinder aus der Armut holen.
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Finanzielle auswirkungen und möglicher steuerzuschlag
nDie Finanzierung der Universalbabyhilfe ist noch offen. Ministerin María Jesús Montero betonte, dass die Wirksamkeit bestehender Hilfsprogramme evaluiert werden muss, bevor weitere Maßnahmen ergriffen werden. Pablo Bustinduy hat jedoch angekündigt, dass ein Steuerzuschlag für die reichsten Spanier in Frage kommen könnte, um die Kosten zu decken.
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Weiterer weg
nDas spanische Kabinett strebt an, die Hilfe bis 2026 in die Haushaltspläne aufzunehmen. Falls dies nicht gelingt, plant Bustinduy, die Maßnahme mittels eines Erlasses umzusetzen, um die dringende Notwendigkeit für die Bekämpfung von Kindermangelernährung zu betonen.
n nFortunes tax: eine mögliche lösung
nWährend der Gespräche mit dem französischen Wirtschaftsexperten Gabriel Zucman in Paris hat Bustinduy auch die Einführung eines 2-Prozent-Steuerzuschlags für Vermögenswerte über 100 Millionen Euro ins Gespräch gezogen. Laut Schätzungen des Fiscal Observatory des Rates der Europäischen Union könnten damit bis zu 5,2 Milliarden Euro eingenommen werden.