Spanien plantet pauschalunterstützung von 200 euro/monat für jedes kind
Spanischer regierungsrat billigt gefürchtetes familienpaket
Ein Meilenstein für die spanische Politik: Der Regierungsrat hat eine Pauschalunterstützung von 200 Euro monatlich pro Kind bis zum 18. Lebensjahr beschlossen. Die Maßnahme soll die Armut unter Kindern bekämpfen und Familien stabilisieren.
Größtes soziales Programm seit Jahrzehnten
Ministerium für soziales will schnelle umsetzung
Der Minister für Soziales, Pablo Bustinduy, hat sich für diese Pauschalunterstützung stark gemacht. Er hofft, dass das Programm schnell in Kraft treten kann. Bustinduy betont, dass die Unterstützung für die vielen Familien nötig ist, die unter der Armut leiden.

Familien mit kindern profitieren
Die Pauschalunterstützung soll allen Familien mit Kindern unter 18 Jahren zustehen, unabhängig von der Einkommensstufe. Damit soll die Armut unter Kindern reduziert werden. Laut UNICEF könnte die Maßnahme bis zu 530.000 Kinder aus der Armut holen.

Finanzierung über einen 'fortunas-tax'
Der Minister für Soziales, Pablo Bustinduy, plant, die Kosten der Pauschalunterstützung durch eine 'Fortunas-Tax' auf Vermögenswerte von über 100 Millionen Euro abzudecken. Durch diese Steuer könnten bis zu 5,2 Milliarden Euro eingenommen werden.

Weniger straßendasein für kinder
Die Pauschalunterstützung soll helfen, dass mehr Kinder eine kindgerechte Infrastruktur vorfinden, anstatt auf Straßen leben zu müssen. Durch die Unterstützung sollen Familien in der Lage sein, ihre Kinder besser zu versorgen und ihnen ein normales Leben zu ermöglichen.
Ein historischer schritt für spanien
Die Einführung der Pauschalunterstützung markiert einen historischen Schritt in Spanien. Es handelt sich um das umfassendste soziale Programm in Jahrzehnten. Die Regierung hofft, dass die Maßnahme nicht nur die Armut unter Kindern bekämpft, sondern auch die Gesellschaft insgesamt stabilisiert.