Smartphone-markt erwartet dramatischen einbruch durch speicherknappheit
Globaler smartphone-markt soll 12,9% sinken
Die Speicherknappheit, über die wir seit längerem berichtet haben, wirkt sich nun tatsächlich auf den Smartphone-Markt aus. Eine neue Studie von IDC voraussagt, dass die globalen Smartphone-Verkäufe im Jahr 2026 um 12,9% einbrechen werden. Das entspricht etwa 1,1 Milliarden verkauften Geräten, bei 1,26 Milliarden im Vorjahr.

Android-hersteller stärker betroffen
Die höheren Preise für DRAM- und NAND-Chips, die für den Prozessor und den Speicher zuständig sind, werden insbesondere die preiswerten Einsteiger-Modelle von Herstellern wie Xiaomi und Oppo belasten. Dies fällt in eine Zeit, in der die dünneren Gewinne dieser Geräte ohnehin unter Druck stehen.
Apple könnte besser durchkommen
Dank seiner Positionierung im Premium-Segment mit höheren Gewinnen könnte Apple besser gegen den Speichermangel bestehen. Der iPhone ist weniger anpreisempfindlich, daher könnte er die höheren Kosten für Speicher aufnehmen, ohne die Preise der neuesten Modelle anzuheben, wie es bei der iPhone 18 Pro der Fall sein könnte.
Dauerhafte preissteigerungen erwartet
Die Speicherknappheit wird sich auch 2027 fortsetzen, aber ihre Auswirkungen werden länger andauern. Selbst wenn die Speichermenge wieder normalisiert, ist es unwahrscheinlich, dass die Smartphone-Preise auf die 2025-Niveaus zurückkehren. Dies könnte dauerhafte Preissteigerungen bedeuten.
Niedrigpreis-segmente am stärksten betroffen
Die niedrigpreisigen Handys, die 2025 etwa 170 Millionen Mal verkauft wurden, fallen nun außerhalb des wirtschaftlichen Rahmens. IDC befürchtet, dass diese Preisklasse unwirtschaftlich wird.