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Tdt-revolution: hbbtv bringt tv ins internet – und das jetzt!

Die terrestrische digitale Rundfunklandschaft erlebt einen tiefgreifenden Wandel. Nicht nur neue Sender und eine Ausschreibung für Lizenzen prägen das Bild, sondern auch der überraschende Einzug von Hybrid Broadcast Broadband (HbbTV). Die Technologie, die bereits 2009 entstand, verspricht eine Revolution der Fernsehnutzung – und zwar jetzt.

Lovestv: fernsehen wird interaktiv

Lovestv: fernsehen wird interaktiv

Die Plattform LOVEStv ermöglicht es Fernsehsendern, ihre Programme mit Internetfunktionen zu erweitern. Antennentelevisongänge können ab sofort Millionen von Smart-TVs zusätzliche Inhalte bieten. RTVE ist damit Vorreiter, aber auch andere Sender folgen dem Beispiel. Die TDT-Übertragung nähert sich der Funktionalität von Streaming-Diensten.

HbbTV ist im Grunde der moderne Nachfolger des Teletextes, doch mit deutlich mehr Möglichkeiten. Es vereint das lineare Fernsehen mit Web-Inhalten und bietet eine höhere Interaktivität. Dazu gehören beispielsweise die Unterstützung von Video-Codecs wie VVC und AV1, die eine verbesserte Bildqualität und neue Funktionen ermöglichen. Ein weiterer Fortschritt: die Integration von WebAssembly, die beispielsweise die Dekodierung von Gebärdensprachinhalten ermöglicht – eine wichtige Verbesserung für die Barrierefreiheit.

Die Einführung von HbbTV erfolgt schrittweise. Sender, Plattformbetreiber und Rechteinhaber müssen die Technologie implementieren. Die Plattform ist derzeit mit Microsoft PlayReady und Google Widevine kompatibel. Die Sicherheitsstandards werden durch optionale VVC- und AV1-Codecs verbessert.

Die TDT-Umstellung ist mehr als nur eine technische Aktualisierung. Sie ist ein Schritt hin zu einer flexibleren und interaktiveren Fernsehnutzung. Die Branche scheint endlich aus der Stagnation herauszufinden – und das ist gut so, denn die bisherigen Prognosen für die kommenden Jahre waren wenig ermutigend.

Die TDT-Revolution ist da. Und sie verändert, wie wir fernsehen.