Spotify kündigt endlich playlist-ordner für mobile an
Endlich gibt es Licht am Ende des Tunnels für Spotify-Nutzer: Nach jahrelangen Forderungen scheint die Möglichkeit, Playlists auf dem Smartphone zu ordnen, bald Realität zu werden. Die Entwickler von Spotify haben im neuesten Update ihrer App Hinweise auf die Einführung von Ordnern für Playlists hinterlassen.

Playlists endlich strukturieren: lange herbeigewünschte funktion kommt
Seit 2010 ermöglichen Playlists von Spotify eine individuelle Musikanordnung. Doch bisher fehlte eine zentrale Möglichkeit, diese Listen zu organisieren. Die bisherige Funktionalität war auf Desktop-Version und Web-App beschränkt. Nun deuten Code-Hinweise in der mobilen App-Version 9.1.34.12 auf eine bevorstehende Änderung hin. Android Authority hat die Details der Entdeckung veröffentlicht.
Die gefundenen Code-Fragmente legen nahe, dass Nutzer zukünftig Ordner direkt vom Erstellungs-Button oder im Bibliotheksbereich erstellen und Playlists hinzufügen oder entfernen können. Auch das Umbenennen und Löschen von Playlists – mit einer Bestätigungsabfrage – soll möglich sein. Diese Funktionen waren bislang nur über den Computer nutzbar.
Die Entwickler arbeiten bereits seit einiger Zeit an dieser Erweiterung. Die Hinweise im Code sind jedoch noch nicht in der stabilen Version der App sichtbar. Es bleibt abzuwarten, wann die Funktion tatsächlich veröffentlicht wird. Spotify hat in jüngster Zeit bereits andere, definitive Neuerungen eingeführt, wie die Möglichkeit, den eigenen Musikgeschmack anzupassen und das Profil zu verfeinern, um personalisierte Empfehlungen zu erhalten. Zudem ermöglicht die Plattform nun den Ticketkauf über SeatGeek. Die Ordnerfunktion könnte die Benutzererfahrung deutlich verbessern und die Navigation innerhalb der App erleichtern.
Diese Entwicklung ist mehr als nur eine kosmetische Verbesserung. Sie adressiert ein langjähriges Kundenbedürfnis und könnte die Nutzung von Spotify für viele Nutzer deutlich komfortabler machen. Die Einführung von Playlists auf dem Smartphone ist ein logischer Schritt für eine Plattform, die sich zunehmend auf die individuelle Nutzererfahrung konzentriert.
Die Ankündigung ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Spotify auf die Wünsche seiner Nutzer hört und bereit ist, seine Plattform kontinuierlich weiterzuentwickeln. Es bleibt spannend, wann diese Funktion offiziell freigeschaltet wird und welche Auswirkungen sie auf die Nutzung von Spotify haben wird.
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