Laliga eskaliert kampf gegen iptv-piraterie: vpns und us-infrastruktur im visier

Laliga verschärft maßnahmen gegen illegale iptv-übertragungen

Die spanische Fußballliga LaLiga hat ihre Bemühungen zur Bekämpfung von IPTV-Piraterie deutlich verstärkt. Nach anfänglichen selektiven Sperren von illegalen Plattformen, werden nun ganze IP-Adressbereiche blockiert. Das von Javier Tebas geführte Gremium setzt nun auch auf die Neutralisierung von VPN-Diensten, die von Nutzern verwendet werden, um geografische Beschränkungen zu umgehen und auf illegalen Fußballinhalte zuzugreifen.

Vpn-anbieter im fokus: nordvpn und proton vpn betroffen

Vpn-anbieter im fokus: nordvpn und proton vpn betroffen

NordVPN warnt, dass Nutzer von VPN-Diensten ein besonders attraktives Ziel für Hacker darstellen. Die jüngsten Sperrungen betreffen vor allem VPN-Anbieter wie NordVPN und Proton VPN, die in den letzten Wochen zunehmend unter den Maßnahmen leiden. LaLiga hat sogar die Infrastruktur kritischer US-amerikanischer Einrichtungen ins Visier genommen.

Angriff auf freedom.gov: eine us-regierungs-vpn wird blockiert

Angriff auf freedom.gov: eine us-regierungs-vpn wird blockiert

Ein besonders kontroverser Schritt war der Angriff auf Freedom.gov, eine Webseite, die vom US-amerikanischen Donald Trump-Regierung betrieben wird und eine VPN-Verbindung für Bürger im Ausland ermöglicht. Diese ermöglicht es, auf Inhalte zuzugreifen, als ob man sich in den USA aufhalten würde. LaLiga hat damit de facto das Recht auf freie Meinungsäußerung für US-Bürger in Spanien eingeschränkt.

Verpflichtung der netzbetreiber: ip-adressen müssen blockiert werden

Verpflichtung der netzbetreiber: ip-adressen müssen blockiert werden

Movistar, Orange, Vodafone und DIGI sind verpflichtet, die von LaLiga als illegal eingestuften IP-Adressen zu blockieren, einschließlich derjenigen, die VPN-Dienste nutzen. Diese werden als notwendige