La Séptima holt Javier Ruiz – TVE verliert erfahrenen Moderator für TDT-Start
Die siebte TV-Programm-Initiative verstärkt ihr Team mit Javier Ruiz, dem bisherigen Chefredakteur von «Mañaneros 360» von La 1. Der Journalist, der seit 2024 gemeinsam mit Adela González das Morgenprogramm der öffentlich-rechtlichen Senderkette leitet, wird als einer der wichtigsten Informationss preisenträger für das neue Projekt der digitalen Terrestrischen Verbreitung (TDT) fungieren. Ruiz übernimmt nicht nur eine leitende Position, sondern auch operative Aufgaben als Redaktionsleiter.
Rückkehr zum Journalismus nach La 1
Ruiz' Wechsel von TVE, wo er zuvor Jaime Cantizano ablöste und eine deutlich abweichende Nachrichtenlinie verfolgte – mit einem starken Fokus auf Analysen und aktuelle Ereignisse – wirft Fragen auf. Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen dieser Schritt auf die Informationslandschaft der öffentlich-rechtlichen Senderkette haben wird. Gerüchte über weitere Abgänge von TVE-Mitarbeitern, darunter auch Silvia Intxaurrondo, die derzeit im Urlaub ist, machen die Runde.

Kontrolle und Innovation im Fokus
Die La Hora de la 1, moderiert von der Journalistin, behält weiterhin eine solide Zuschauerschaft in der frühen Morgenstund. Contreras, der bereits die Nachrichtenkanäle La Sexta gründete und über umfangreiche Erfahrung im Bereich der Medien verfügt, plant, die Siebte von Grund auf neu zu gestalten. Der Fokus soll auf Live-Berichterstattung und direkter Information liegen, anstatt auf traditionelle Nachrichtensendungen, wie er gegenüber seinen Mitarbeitern andeutete. Die Investition für den Start soll zwischen 20 und 25 Millionen Euro betragen, um mit Sendern wie Cuatro oder La Sexta zu konkurrieren und eine Reichweite von rund 4 Prozent zu erzielen.
Die neue technische Planung für die TDT ab 2025 ermöglicht eine effizientere Nutzung des Funkfrequenzspektrums, das bisher von großen privaten Medienkonzernen wie Atresmedia und Mediaset sowie der öffentlich-rechtlichen RTVE dominiert wird. Die Siebte wird nun auch Teil dieses Spektrums.
Die genaue Programmgestaltung der neuen Fernsehkanäle ist noch nicht bekannt, soll aber von traditionellen Nachrichtensendungen abweichen. Contreras betont, dass in Zeiten sozialer Medien, ein klassisches Nachrichtenschema nicht mehr zeitgemäß ist. Stattdessen soll der Fokus auf Live-Übertragungen liegen. Die Siebte plant, mit einer anfänglichen Investition von 20 bis 25 Millionen Euro mit Sendern wie Cuatro oder La Sexta zu konkurrieren und eine Zielgruppe von rund 4 Prozent zu erreichen. Es bleibt abzuwarten, ob dieser ehrgeizige Plan gelingen wird.