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Trade desk: openai-deal beflügelt aktien – ceo tätigt milliardenschwere beteiligung

Die Aktie des Werbetechnologie-Unternehmens Trade Desk erlebt einen überraschenden Aufschwung. Spekulationen um eine mögliche Partnerschaft mit OpenAI befeuern die Kurse – und der CEO setzt alles auf eine Karte.

Trade desk profitiert von openai-gerüchten und ceo-investition

Trade desk profitiert von openai-gerüchten und ceo-investition

Nach Berichten von The Information kursieren Gerüchte über eine Zusammenarbeit zwischen Trade Desk und OpenAI. Diese Nachricht löste eine deutliche Kurssteigerung von 18 % aus, sodass die Aktie kurz vor 29 Dollar notierte. Die Pläne umfassen die Integration von Anzeigen in OpenAIs kostenloses ChatGPT-Angebot, was für den ambitionierten KI-Anbieter eine wichtige Umsatzquelle darstellen könnte. OpenAI sucht dringend nach Wegen, seine 920 Millionen Nutzerbasis zu monetarisieren.

Doch die Nachricht könnte auch Trade Desk helfen, sich von einer schwierigen Phase zu erholen. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr bereits über 60 % an Wert verloren, nachdem das erste Quartal enttäuschende Ergebnisse geliefert hatte. Die Aktie ist seit Jahresbeginn um 34 % gefallen, getrieben von Investorenängsten hinsichtlich der Performance und der Konkurrenz durch neue Tools von Anthropic und OpenAI.

In einer überraschenden Maßnahme kaufte Jeffrey Terry Green, der CEO von Trade Desk, Aktien im Wert von 148,1 Millionen Dollar. Er erwarb 6 Millionen Aktien der Klasse A zu Preisen zwischen 22,93 und 25,25 Dollar pro Aktie. Die Investition, die über eine mit ihm verbundene Gesellschaft getätigt wurde, sendet ein starkes Signal an den Markt – und löste eine weitere Kurssteigerung von über 22 % aus. Die Aktie notiert nun bei rund 26,50 Dollar.

Eine solche Transaktion eines Top-Managers ist selten und wird von Experten als riskant bewertet. Ob die Partnerschaft mit OpenAI und die persönliche Investition des CEO Trade Desk langfristig retten können, bleibt abzuwarten. Die Aktie ist jedoch aktuell ein heißes Thema – und die kommenden Quartale werden zeigen, ob sich diese Spekulationen bewahrheiten.