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Stoppt unerwünschte werbung: polizei gibt tipps – so schützen sie sich

Werbung per Telefon ist lästig. Die Polizei hat nun konkrete Hilfestellungen vorgestellt, um die Belästigungen deutlich zu reduzieren. Die Maßnahmen sind zwar nicht perfekt, können aber eine spürbare Verbesserung bringen.

Zwei strategien gegen spam-anrufe: robinson-liste und stop-werbung

Zwei strategien gegen spam-anrufe: robinson-liste und stop-werbung

Die Bundespolizei rät zu zwei Methoden, um sich von unerwünschten Werbeanrufen zu befreien. Die bekannteste ist die Liste Robinson. Dieser kostenlose Service ermöglicht es jedem, sich gegen Werbepost zu entscheiden. Sie fungiert als Ausnahmeregister für Werbemaßnahmen – Unternehmen müssen vor telefonischen Anrufen prüfen, ob eine Person auf der Liste steht. Die Registrierung ist unkompliziert und kann auch für die Blockierung von E-Mails und Briefen genutzt werden, allerdings kann es einige Wochen dauern, bis die Wirkung eintritt.

Eine weitere Empfehlung ist die Stop-Werbung-Liste. Sie ist ähnlich aufgebaut, jedoch weniger bekannt. Sie blockiert nicht nur Telefonwerbung, sondern auch Werbung per Post. Obwohl beide Listen helfen, ist eine vollständige Abschottung nicht garantiert. Manchmal werden Anrufe trotz Eintragungen getätigt, beispielsweise aufgrund von fehlendem Einverständnis oder weil Unternehmen die Regelungen ignorieren – insbesondere, wenn sie von ausländischen Standorten operieren.

Die Polizei betont, dass die Nutzung dieser Listen zwar nicht per se alle Anrufe stoppt, aber eine deutliche Reduzierung der Belästigungen bewirkt. Aktive Bürgerinnen und Bürger sind gefordert, sich zu registrieren und so aktiv gegen unerwünschte Werbung vorzugehen. Die digitale Welt bietet zwar Fortschritt, doch die gute alte Telefonwerbung hält sich hartnäckig.