Samsung enthüllt Galaxy Z Fold 8 und Z Fold 8 Ultra: Zwei Wege zur Zukunft des Foldables
Samsung hat die Erwartungen
übertroffen und nicht einen, sondern zwei neue Galaxy Z Fold Modelle vorgestellt: das Galaxy Z Fold 8 und das Galaxy Z Fold 8 Ultra. Diese Dual-Strategie zielt darauf ab, den Bedürfnissen verschiedenster Nutzer gerecht zu werden und das lange als Nischenprodukt geltende Segment der Foldables endgültig zu etablieren.Ein neues Design für bessere Alltagstauglichkeit
Lange Zeit war die Nutzung von Foldables im Alltag durch das ungewöhnliche Format des externen Displays eingeschränkt. Samsung hat dieses Problem mit dem Galaxy Z Fold 8 elegant gelöst. Das Gerät ist deutlich schlanker geworden und verfügt über einen 21:9 externen Bildschirm mit extrem schmalen Rändern. In gefaltetem Zustand fühlt es sich kaum anders an als ein Galaxy S26 Ultra und bietet eine deutlich verbesserte Bedienbarkeit.
Das Galaxy Z Fold 8 Ultra behält hingegen den bewährten, etwas höheren Aufbau bei, der besonders für Multitasking-Enthusiasten geeignet ist. Hier setzt Samsung auf ein 21:9 Seitenverhältnis für das externe Display und ein großzügiges 8,0-Zoll-Display im Inneren, ideal für die gleichzeitige Nutzung mehrerer Apps.
Das entscheidende Detail: Das Seitenverhältnis
Der größte Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt im Seitenverhältnis des Innenbildschirms. Das Galaxy Z Fold 8 setzt auf ein 4:3 Format, das sich ideal für das Lesen von Dokumenten, das Surfen im Internet und das Betrachten von Fotos eignet. Das Galaxy Z Fold 8 Ultra hingegen bietet ein klassisches, quadratisches Format, das Multitasking und die gleichzeitige Nutzung mehrerer Apps erleichtert.
Beide Geräte verfügen über Samsung Dynamic AMOLED 2X Displays mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und einer Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits. Das neue Flex Titanium Scharnier sorgt für eine noch stabilere und leichtere Konstruktion und eliminiert die sichtbare Falte in der Mitte des Displays.
Ein weiteres Highlight ist die Anti-Reflex-Beschichtung des Innenbildschirms, die von Samsungs Top-Modellen übernommen wurde und für eine deutlich verbesserte Lesbarkeit sorgt.

Kamera: Kompromiss beim Z Fold 8, Flagship-Performance beim Z Fold 8 Ultra
Während das Galaxy Z Fold 8 mit einem Dual-Kamera-Setup (50 MP Weitwinkel + 50 MP Ultraweitwinkel) auskommt, verzichtet es auf ein dediziertes Teleobjektiv und setzt stattdessen auf einen digitalen Zoom. Dies ermöglicht es, das Gerät noch schlanker und leichter zu gestalten. Das Galaxy Z Fold 8 Ultra hingegen lässt keine Wünsche offen und bietet ein 200-MP-Hauptkamera, ein 3x optisches Zoomobjektiv und fortschrittliche Videofunktionen wie 8K-Aufnahmen im APV-Codec und Cine LUT-Modus.
Die Preisgestaltung spiegelt die unterschiedlichen Ausstattungen wider. Das Galaxy Z Fold 8 startet bei 699,99 Euro, während das Galaxy Z Fold 8 Ultra mit 1899,99 Euro deutlich teurer ist. Samsung bietet attraktive Trade-In-Programme an, bei denen Nutzer bis zu 1200 Euro für ihr altes Z Fold 8 oder 600 Euro für ein Z Flip 8 abgeben können und dafür Store-Guthaben erhalten.
Die Einführung des Galaxy Z Fold 8 und Z Fold 8 Ultra markiert einen entscheidenden Schritt für Samsung und das gesamte Segment der Foldables. Mit der Dual-Strategie spricht Samsung nun eine breitere Zielgruppe an und etabliert das Format endgültig als eine ernstzunehmende Alternative zu herkömmlichen Smartphones.