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Robotische chirurgie über 2.400 kilometer im uk erzielt ersten erfolg

Ein britischer Chirurg hat erstmals in London über Fernsteuerung einen Patienten in Gibraltar operiert, über 2.400 Kilometer entfernt. Der Roboter erlaubte eine Latenz von nur 60 Millisekunden, die für eine solch komplexe Eingriff unerkennbar ist.

Neue möglichkeiten in der fernchirurgie

Der britische Chirurg Dr. Prokar Dasgupta hat gemeinsam mit seinem Team am Londoner Klinikum The London Clinic einen Patienten mittels Fernsteuerung operiert. Der 62-jährige Paul Buxton aus Gibraltar wurde im Februar erfolgreich operiert, obwohl er sich in einer Klinik in Gibraltar aufhielt.

Das Toumai-System, bestehend aus vier Roboterarmen und einer 3D-Kamera, ermöglichte die Fernsteuerung. Die Latenz von 60 Millisekunden war entscheidend, um eine solch komplexe Eingriff erfolgreich zu führen.

Die Fernchirurgie ist keine Neuheit, jedoch eröffnet diese erfolgreiche Operation neue Perspektiven. Es ermöglicht, Experten an komplexe Fälle zu schicken, ohne dass der Patient reisen muss.

Weitere entwicklungen im bereich fernchirurgie

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Der Roboter hat bereits 2024 eine Prostata-Operation zwischen Rom und Peking, 8.156 Kilometer entfernt, ausgeführt.