Roboter übernehmen alltag: datensammel-jobs werden zum neuen trend
Die Vision von Elon Musk ist greifbarer als gedacht: Roboter, die uns im Haushalt unterstützen, sind längst keine Science-Fiction mehr. Das Unternehmen Tesla mit seinem Optimus-Modell setzt diesen Trend fort. Doch die Entwicklung geht noch weiter: Unternehmen suchen händeringend nach Menschen, die ihnen helfen, künstliche Intelligenzen zu trainieren – durch die Dokumentation alltäglicher Aufgaben.

Wie wir roboter zum lernen bringen – und wie wir dabei geld verdienen
Die Entwicklung von menschenähnlichen Robotern stellt neue Herausforderungen dar. Es reicht nicht aus, Algorithmen mit Daten aus dem Internet zu füttern. Maschinen müssen verstehen, wie wir wirklich leben, wie wir Dinge tun. Deshalb entstehen neue Berufe: „Home Data Collectors“. Diese Personen werden dafür bezahlt, ihre täglichen Routinen zu dokumentieren. Sie installieren Kameras und Sensoren in ihren Wohnungen, um beispielsweise das Abwaschen, Kochen oder Putzen aufzuzeichnen.
Das Phänomen ist nicht neu. In China werden Roboter bereits über die Realität gesteuert. Unternehmen wie Scale AI und Micro1 suchen verstärkt nach Videos, um ihre Roboter-Modelle zu trainieren. Die Nachfrage in den USA steigt exponentiell. Instawork beispielsweise stellt Personal ein, das alltägliche Tätigkeiten in erster Person aufzeichnet.
Jason Saltzman von CB Insights erklärt: „Menschen liefern die fundamentale Wahrheit, das Urteil oder das strukturierte Feedback, das Modelle allein nicht erzeugen können.“ Die Daten werden genutzt, um die Effizienz von Robotern zu verbessern und sie auf unerwartete Situationen vorzubereiten. Ein Roboter muss nicht nur wissen, was gemacht wird, sondern auch wie und warum.
Die Vergütung für diese Tätigkeit ist attraktiv: Berichten zufolge verdienen „Home Data Collectors“ bereits mehrere Euro pro Stunde. LG hat beispielsweise den CLOiD-Roboter entwickelt, der Wäsche wäscht und Frühstück zubereitet. LG ist nicht der einzige, der in diese Richtung investiert. Und es ist wahrscheinlich nur der Anfang. Die Technologie schreitet voran, und mit ihr die Notwendigkeit, menschliches Verhalten zu simulieren. Die Entwicklung von