Petrolemarkt explodiert nach angriffen auf iran - ein historischer preisrutsch

Der Angriff auf Iran hat den weltweiten Petrolemarkt in Aufruhr gebracht. Der Preis für Brentöl erreichte Rekordhöhen, nachdem die US-amerikanischen und iranischen Streitkräfte in der Region operierten.

Preise explodieren - brentöl über 119 dollar pro barrel

Der Preis für Brentöl, das wichtigste Rohöl-Referenzzertifikat, stieg um mehr als 50 Prozent innerhalb von wenigen Tagen. Der Spot-Preis für Mai-Lieferungen erreichte am 7. März ein Rekordhöchststand von 119,03 Dollar pro Barrel.

Auch andere Rohöle wie das russische Uralsöl profitierten von den Angriffen und den Sanktionen gegen Russland. Der Preis für Uralsöl stieg um mehr als 75 Prozent.

Handel im mittleren osten lahmgelegt - ormuz-verkehr fast zum stillstand

Handel im mittleren osten lahmgelegt - ormuz-verkehr fast zum stillstand

Das militärische Engagement im Mittleren Osten führte zu einem dramatischen Anstieg der Verkehrsstörungen im Schiffsverkehr durch den Straßengebiet von Ormuz. Deren Ausfall bedeutete, dass etwa 20 bis 30 Prozent der weltweiten Öl- und Gas-Exporte behindert wurden.

Economie leidet unter der teueren energie - analysten warnen vor rezession

Economie leidet unter der teueren energie - analysten warnen vor rezession

Die Kosten für die Energie stiegen zu Rekordhöhen, was zu steigenden Preisen für Güter und Dienstleistungen führte. Dieses Szenario wird von Analysten als Anzeichen für eine bevorstehende Rezession in vielen Ländern gesehen.

Die Börsen notierten eine schwere Woche, mit Abgaben von etwa 5 Prozent am S&P 500, am Dow Jones und am Nasdaq. Nur Wall Street konnte sich stabilisieren, während der Ibex 35 in Madrid um 7,7 Prozent fiel.

Das Gold, das in Krisenzeiten oft als Refugium gilt, erlebte eine unerwartete Talfahrt von über 1.500 Dollar. Der Anstieg des US-Dollar zu einem Refugium in Zeiten von Inflation und politischen Unsicherheiten trug bei zum Sturz des Edelmetalls.

Die Zinssätze stiegen aufgrund der hohen Inflation und der politischen Instabilität. Der Euribor auf einen Jahrzehnt-Zins erreichte ein Rekordhoch von über 3 Prozent.