Mittel- und großunternehmen in der eurozone setzen verstärkt auf ki-technologien
- Banco central europeo veröffentlicht zahlen zum ia-einsatz in unternehmen
- Deutschland und spanien führend bei ki-einsatz
- Italien hat die meisten unternehmen ohne ki-anwendung
- Vorhersage der ki-investitionen
- Ziele bei der einführung von ki-technologien
- Hauptbarrieren bei der implementierung von ki
- Zusammenfassung
Banco central europeo veröffentlicht zahlen zum ia-einsatz in unternehmen
nDer Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ist in Unternehmen der Eurozone auf dem Vormarchen, wie eine Umfrage des Europäischen Zentralbank (EZB) zeigt. Gemäß den Ergebnissen verwenden 27 Prozent der Unternehmen in der Eurozone KI-Technologien noch nicht, 33 Prozent selten und 31 Prozent moderiert. Nur 7 Prozent nutzen KI signifikant.
n
Deutschland und spanien führend bei ki-einsatz
nUnter den großen Volkswirtschaften der Eurozone sind deutsche und spanische Unternehmen die meisten KI-Anwendungen vorzuweisen. 47 Prozent der deutschen Unternehmen und 43 Prozent der spanischen Unternehmen nutzen KI-Technologien moderiert oder signifikant, gegenüber 26 Prozent in Italien und 22 Prozent in Frankreich.
n
Italien hat die meisten unternehmen ohne ki-anwendung
nAuf der anderen Seite hat Italien die höchste Zahl von Unternehmen ohne KI-Einsatz mit 45 Prozent, gefolgt von Frankreich (27 Prozent), Deutschland (23 Prozent) und Spanien (26 Prozent).
nVorhersage der ki-investitionen
nDie Unternehmen der Eurozone planen für das nächste Jahr eine durchschnittliche Investition von 9 Prozent in KI-Technologien, wie die EZB-Untersuchung ergab. Deutsche Unternehmen sehen die höchste Investition in KI mit 10 Prozent, gefolgt von Spanien (9 Prozent), Italien (8 Prozent) und Frankreich (7 Prozent).
nZiele bei der einführung von ki-technologien
nDie Unternehmen setzen KI-Technologien im Wesentlichen ein, um ihre Haupt- und Nebenprozesse zu verbessern (33 Prozent) und ihre Sekundäroperationen zu optimieren (29 Prozent). Ein geringerer Anteil von Unternehmen nutzt KI, um die Personalkosten zu reduzieren (15 Prozent), Forschung und Entwicklung zu unterstützen (13 Prozent), oder um ihre Produktpalette und Dienstleistungen zu erweitern (10 Prozent).
nHauptbarrieren bei der implementierung von ki
nDie EZB-Untersuchung zeigte, dass die meisten Unternehmen, die KI-Technologien nicht verwenden, dies aufgrund fehlender Fachkompetenz in diesem Bereich (25 Prozent) tun. Eine weitere Hürde sind inkompatible Systeme (19 Prozent), ethische Bedenken (19 Prozent) oder die Überzeugung, dass KI nicht für ihr Unternehmen von Nutzen ist (16 Prozent).
nZusammenfassung
nDie Ergebnisse der EZB-Untersuchung zeigen, dass Unternehmen in der Eurozone, insbesondere in Deutschland und Spanien, verstärkt auf KI-Technologien setzen. Trotzdem gibt es viele Unternehmen, die KI noch nicht einsetzen oder nur selten verwenden. Die Hauptbarrieren für die Implementierung von KI sind fehlende Fachkompetenz, inkompatible Systeme und ethische Bedenken.