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Meta-smartglasses: nutzerdaten gelangen nach kenia – brisante enthüllungen

Eine erschütternde Recherche deckt auf, dass Meta möglicherweise die Privatsphäre seiner Nutzer durch die Ray-Ban Smart Glasses aufs Spiel setzt. Nutzerdaten werden offenbar ohne deren Wissen an Mitarbeiter in Kenia weitergeleitet, die diese manuell prüfen.

Geheime datenübermittlung: nutzer unwissentlich überwacht

Geheime datenübermittlung: nutzer unwissentlich überwacht

Die Ray-Ban Smart Glasses, die in den letzten Jahren enorm populär geworden sind, nutzen künstliche Intelligenz von Meta für viele Funktionen. Doch hinter den komfortablen Gläsern verbirgt sich ein fragwürdiges System. Laut einem Bericht werden Aufnahmen oft ohne Zustimmung an das Unternehmen Sama in Kenia übermittelt, wo Mitarbeiter darauf trainiert werden, die KI zu verbessern.

Sama, ein Subunternehmer von Meta, beschäftigt Daten annotatoren, die in großen Büros sitzen und die Privatsphäre der Nutzer verletzen. Diese Mitarbeiter haben keinen Zugang zu eigenen Geräten und unterliegen strengen Geheimhaltungsvereinbarungen. Selbst Kreditkartendaten können bei der Übertragung von Aufnahmen sichtbar sein. Die Software, die Gesichter eigentlich verschleiern soll, funktioniert dabei nicht immer.

Anonyme ehemalige Meta-Mitarbeiter bestätigen, dass das Unternehmen rücksichtslos mit Nutzerdaten umgeht. Die Zustimmung der Nutzer zur Datenweitergabe wird oft überstürzt erteilt, ohne dass die tatsächliche Reichweite der Datennutzung vollständig verstanden wird. Nach zwei Monaten Antwortzeit auf Anfragen von Journalisten gab Meta lediglich auf die bereits bestehenden Datenschutzbestimmungen verwiesen. Sama reagierte nicht auf Nachfragen.

Die Idee von AR-Smartglasses als Nachfolger des Smartphones hat sich gerade durch diesen Vorfall erheblich enttäuscht. Die Bandbreite der gesammelten und weitergegebenen Daten ist unakzeptabel. Die Privatsphäre der Nutzer wird damit massiv verletzt. Meta und andere Unternehmen, die sich auf Smartglasses konzentrieren, müssen ihre Datenschutzpraktiken dringend überdenken. Diese Entwicklung wirft eine ernste Frage auf: Wie weit darf die Datensammlung wirklich gehen?