Meta schrumpft personal: 7.800 jobs weg – ki-wette gefährdet personal
Meta plant massive Entlassungen
: Ab dem 20. Mai sollen rund 7.800 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Das entspricht fast 10 Prozent der gesamten Belegschaft von rund 78.000 Personen. Ein internes Memo, wie Business Insider vorliegt, offenbart die Strategie zur ‘effizienteren Unternehmensführung’ – und die enorme Investition in künstliche Intelligenz.Ki-fokus treibt personalabbau an
Die Entscheidung, die Reduktion um weitere rund 6.000 offene Stellen zu verkürzen, unterstreicht die wachsende Bedeutung von Investitionen in den Bereich der Künstlichen Intelligenz. Seit Monaten pumpt Meta Milliarden in hochmoderne Datenzentren und lukrative Anreize für KI-Forscher. Janella Gale, Leiterin der Personalabteilung, begründet den Schritt in dem Memo lediglich mit der Notwendigkeit, das Unternehmen ‘effizienter zu gestalten’ – Details zu den konkreten Investitionen blieben aus.
Der jüngste, kleinere Entlassungs-Rundgang im März deutet bereits auf die schwierige Lage hin. Die betroffenen Mitarbeiter werden ab dem 20. Mai sowohl per E-Mail in der Firmenpostfach als auch persönlich über die Maßnahme informiert. Die Abfindungsbedingungen sind offenbar großzügig: 16 Wochen Gehalt sowie zusätzliche zwei Wochen für jedes bereits gearbeitete Jahr plus weiterhin Gesundheitsleistungen für 18 Monate.

Schmidt kritisiert den kurs
Als Technologie-Experte bei TechnologieSchmidt kommentiert Jürgen Klein die Entwicklung: ‘Diese Entscheidung ist inakzeptabel. Meta investiert massiv in eine Technologie, die ihr Wachstumspotenzial möglicherweise überschattet. Stattdessen werden wertvolle Talente abgeworben. Es ist eine riskante Strategie, die das Unternehmen nachhaltig schwächen könnte.’ Die Konzentration auf KI, so Kritiker, könnte andere vielversprechende Geschäftsfelder vernachlässigen. Meta hat sich zu den Plänen noch nicht offiziell geäußert.