Giganten investieren milliarden in künstliche intelligenz
Die vier technikmächtigsten Unternehmen der Welt - Meta, Microsoft, Amazon und Alphabet - planen, in den kommenden Jahren Milliarden in die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) zu investieren. Nach Prognosen von Goldman Sachs könnte der Gesamtaufwand dieser Giganten bis 2030 auf 5,3 Billionen Dollar steigen. Das entspricht dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Japan, dem Vereinigten Königreich, Indien, Frankreich und Spanien - oder auch mehr als dem BIP von über 200 Ländern.

Ki-boom: die zukunft wächst in den wolken
Goldman Sachs erwartet, dass die vier Unternehmen in diesem Jahr etwa 725 Milliarden Dollar in neue Investitionen (Capex) stecken, fast doppelt so viel wie im Jahr 2025. Diese Summe wird für die Erweiterung ihrer Infrastruktur, wie z.B. für das Ausbau ihrer Serverfarmen, eingesetzt. Diese Infrastruktur ist notwendig, um die immer stärker wachsenden Datenmengen und Rechenleistungen für die KI-Systeme zu verarbeiten.
Das Bankhaus warnt jedoch auch davor, dass die hohen Kosten für die KI-Entwicklung von Investoren zunehmend Kritik ernten könnten. Insbesondere die anhaltenden Verluste von Meta und Alphabet bei der Entwicklung ihrer KI-Projekte könnten zu Unsicherheit unter den Anlegern führen.