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Faltable-smartphone: der traum ist geplatzt – dank ki-krise?

Sieben Jahre. Sieben Jahre, seit Samsung den Galaxy Fold vorgestellt hat und Tech-Enthusiasten Träumereien beschwören ließ. Faltbare Smartphones galten lange als Nischenprodukte, zu fragil, mit zweifelhaftem Innenbildschirm und einem unbefriedigenden Klapp-Erlebnis. Doch das könnte sich nun ändern – zumindest theoretisch.

Ein nahtloser bildschirm und ein riesiger akku: ist das der durchbruch?

Honor hat gerade bestätigt: Das Magic V6, das dieses Wochenende auf den Markt kommt, wird einen faltenfreien Innenbildschirm und einen gigantischen 6.100 mAh-Akku bieten. In Kombination mit dem bereits schlanken Gehäuse, das das Magic V5 so angenehm in der Hand hielt, scheint der Traum, der mit dem Galaxy Fold begann, endlich Wirklichkeit zu werden. Die Robustheit ist gegeben, die Bedienung komfortabel – aber es gibt einen Haken.

Denn die Wahrheit ist: Selbst wenn das Magic V6 ein technisches Meisterwerk ist, wird es kaum die breite Masse begeistern. Der Preis wird weiterhin eine massive Hürde darstellen. Geräte wie das Magic V5 und das Samsung Galaxy Z Fold 7 sind bereits um die 50 Prozent teurer als vergleichbare Slab-Smartphones. Gerüchte über Apples erstes faltbares iPhone sprechen von 2.400 Dollar – das Doppelte des iPhone 17 Pro Max!

Die ki-krise: ein schicksalschlag für die faltbare?

Die ki-krise: ein schicksalschlag für die faltbare?

Aber das ist nicht die einzige schlechte Nachricht. Während die Tech-Branche fieberhaft auf die Einführung des Magic V6 und des Oppo Find N6 wartet, die beide Verbesserungen versprechen, überschattet ein düsteres Szenario die Zukunft des Smartphone-Marktes insgesamt: die KI-Krise. Analisten prognostizieren bereits einen Rückgang der Smartphone-Lieferungen um 13 Prozent aufgrund von Chip-Engpässen. Die Preise für Komponenten steigen, und das betrifft vor allem die High-End-Geräte.

Honor und Co. könnten gezwungen sein, ihre Gewinnmargen bei den Premium-Modellen zu erhöhen, um die Verluste im Einsteigersegment auszugleichen. Selbst ohne diese Umstände waren faltbare Smartphones schon immer ein Luxusgut. Die Kombination aus innovativer Technologie und komplizierter Fertigung treibt die Preise in astronomische Höhen.

Ein hoffnungsschimmer für die zukunft?

Trotz all dieser Hürden ist es unbestreitbar: Die Qualität faltbarer Smartphones hat sich in den letzten Jahren enorm verbessert. Die Zeiten der fragilen und sperrigen Geräte sind vorbei. Das Honor Magic V6 wird eine IP68/IP69-Zertifizierung für Staub- und Wasserdichtigkeit erhalten, und der Klappmechanismus ist mittlerweile so ausgereift, dass sich faltbare Smartphones in gefaltetem Zustand genauso angenehm bedienen lassen wie herkömmliche Smartphones.

Mit einem modernen Faltable erhält man somit ein exzellentes Smartphone, das in puncto Leistung und Funktionalität mit aktuellen Top-Modellen mithalten kann. Und wer ein Tablet benötigt, kann es einfach entfalten und – in Kombination mit einer externen Tastatur – sogar als Chromebook-Ersatz nutzen.

Die Entwicklung ist beeindruckend. Doch die Frage bleibt: Wann werden faltbare Smartphones endlich erschwinglich genug für den breiten Markt? Die Antwort darauf ist – zumindest vorerst – fraglich. Die Tech-Branche hat sich auf eine neue Realität eingestellt: Die KI-Krise könnte das Ende des Traums vom erschwinglichen Faltable-Smartphone bedeuten. Statt eines Durchbruchs rückt ein Crash näher.