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Durchbruch in der chip-technologie: fujitsu-monaka setzt neuen standard

Die nächste Generation der Rechenleistung steht vor der Tür: Forscher von Fujitsu, unterstützt von Broadcom und TSMC, haben einen Meilenstein erreicht, der die Welt der Hochleistungsrechner und künstlichen Intelligenz verändern könnte. Sie präsentieren den FUJITSU-MONAKA, einen Chip mit einer revolutionären 2-Nanometer-Fertigung.

2-Nanometer-chip: ein quantensprung für supercomputer und ki

Bislang dominierten 5- und 7-Nanometer-Prozesse bei Prozessoren für den Massenmarkt, wie beispielsweise in den Ryzen 7000/8000/9000 von AMD und den Ryzen 7000/8000/9000 von Intel. Smartphones nutzten meist 3- und 4-Nanometer-Technologien. Doch für Supercomputer, Rechenzentren und insbesondere künstliche Intelligenz ist eine noch feinere Struktur entscheidend – hier verspricht die Reduktion der Nanometergröße eine enorme Steigerung der Energieeffizienz, Geschwindigkeit und Dichte.

Apple war mit dem A17 Pro im iPhone 15 Pro und der M3-Serie für MacBooks bereits auf 3 Nanometer gegangen. Samsung folgte, allerdings mit geringerem Produktionsvolumen. Nun aber setzt Fujitsu mit dem FUJITSU-MONAKA einen neuen Akzent. Der Chip, der auf einer 3,5D-Verpackungsarchitektur (XDSiP) basiert, verfügt über 144 Kerne und ist speziell für die nächste Supercomputer-Generation FugakuNEXT von RIKEN konzipiert.

Die Entwicklung ist nicht isoliert zu betrachten. AMD, NVIDIA und Intel arbeiten ebenfalls an 2-Nanometer-Chips, beispielsweise für ihre Instinct-, Grace- bzw. Xeon- und Gaudi-Serien. Doch der FUJITSU-MONAKA ist der erste, der tatsächlich produziert wird – und nicht nur angekündigt.

Das Potenzial ist immens. Der Chip verspricht eine deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs, eine Erhöhung der Signal-Dichte und eine gesteigerte Geschwindigkeit. Ein besonderer Vorteil ist das integrierte Speicher-Subsystem mit zwölf DDR5-Kanälen, PCIe 6.0 und CXL 3.0, das ihn ideal für die Anforderungen von High-Performance Computing (HPC) und KI-Anwendungen macht. Die Konkurrenz für etablierte Akteure wie AMD (Instinct), NVIDIA (Grace, Hopper) und Intel (Xeon, Gaudi) ist damit deutlich größer.

Die Fertigung des FUJITSU-MONAKA soll bereits 2027 beginnen und könnte die aktuelle Speicher-Krise abmildern, da die hohe Leistung in Rechenzentren einen Bedarf an effizienten Speicherlösungen schafft. Die Technologie könnte die Entwicklung von KI-Modellen beschleunigen und neue Möglichkeiten in Bereichen wie Wettervorhersage, Medikamentenentwicklung und Materialforschung eröffnen. Eine beeindruckende Leistung, die zeigt, wie weit die Chip-Technologie voranschreitet – und wie wichtig sie für unsere Zukunft ist.