Anthropic jagt openai: milliarden-wut im private market!

Silicon Valley kocht – und zwar nicht nur wegen des sonnigen Wetters. anthropic, der vielversprechende Herausforderer von OpenAI, erlebt gerade einen regelrechten Run im privaten Markt, der die Bewertung des Unternehmens auf über eine Billion Dollar katapultiert hat. Das ist mehr als OpenAI derzeit wert ist, und die Stimmung im Tech-Sektor ist explosiv.

Der fomo-faktor: warum investoren anthropic verteuern

Während OpenAI, einst der unangefochtene Platzhirsch im Bereich der Künstlichen Intelligenz, aktuell mit einem Abschlag gehandelt wird, steigen die Kurse für anthropic-Anteile ins Unermessliche. Die Plattform Forge Global notierte kürzlich eine Bewertung von 1,15 Billionen Dollar – ein Angebot, das von einem großen Investor kam. Selbst Hausverkäufe gegen Anthropic-Aktien werden kolportiert, ein Zeichen für die fieberhafte Nachfrage.

Ken Sawyer, Mitgründer von Saints Capital, berichtet von Angeboten, die selbst eingefleischte Tech-Veteranen überraschen. Jesse Leimgruber von OpenHome bestätigte, dass ein “renommiertes Investmenthaus” bereit war, 1,05 Billionen Dollar für Anthropic-Anteile zu zahlen. Die Nachfrage wird dabei weniger von fundierten Marktanalyse als vielmehr vom klassischen “Fear of Missing Out” (FOMO) angetrieben. Investoren scheinen, so Rainmaker Securities-CEO Glen Anderson, in erster Linie dem Prestige eines Anthropic-Investments hinterherzujagen, nicht aber der Rendite.

Openai im schatten: ein deutlicher stimmungsumschwung

Openai im schatten: ein deutlicher stimmungsumschwung

Vor wenigen Monaten, bei einer Finanzierungsrunde unter der Führung von GIC und Coatue, wurde Anthropic noch mit 380 Milliarden Dollar bewertet. Der rasante Anstieg der Bewertung seitdem ist schlichtweg atemberaubend. Im Gegensatz dazu kämpft OpenAI, das in seiner letzten Runde noch eine Bewertung von 852 Milliarden Dollar erreichte, mit einer deutlich schwächeren Nachfrage. Anderson spricht von einem “sehr tristen Markt” für OpenAI-Anteile, der maßgeblich durch die Verlagerung des Interesses hin zu Anthropic bedingt ist. Das ist ein deutlicher Stimmungsumschwung, der die Tech-Branche in Aufruhr versetzt.

Bradley Horowitz von Wisdom Ventures, der sowohl in Anthropic als auch in OpenAI investiert hat, berichtet von “täglichen Angeboten, von absurd bis exzellent”. Er weist diese jedoch zurück, da sie nicht zu seiner langfristigen Strategie passen. Das Rennen um die Vorherrschaft im KI-Bereich hat eine neue Wendung bekommen.

Die Entwicklung zeigt: Wer jetzt nicht dabei ist, riskiert, den Anschluss zu verpassen. Die Frage ist nicht, ob Anthropic seinen Höhenflug hält, sondern wie lange OpenAI die Fassung bewahren kann. Die Antwort wird den zukünftigen Verlauf der KI-Landschaft maßgeblich prägen.