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Tiktok, instagram & co.: so zerstören soziale medien unser gehirn

Die Debatte um die Auswirkungen von Smartphones auf unsere Gesundheit ist alt. Doch jetzt liegt der Fokus auf den sozialen Medien. Eine neue Studie deutet darauf hin, dass nicht das Gerät selbst das Problem ist, sondern die Art der Nutzung.

Brain rot: wie algorithmen unsere aufmerksamkeit fressen

Brain rot: wie algorithmen unsere aufmerksamkeit fressen

Es ist ein Begriff, der sich in aller Munde verbreitet: „Brain Rot“ – oder „Gehirnverfall“. Er beschreibt den Zustand, in dem wir uns durch eine Flut von uninteressantem Online-Content überfordert fühlen. Eine aktuelle Untersuchung des Advisory Board zeigt, dass das Entfernen von sozialen Medien aus dem Smartphone den negativen Effekten kaum entgegenwirkt, selbst wenn die Bildschirmzeit gleich bleibt.

Der Schwerpunkt der Studie lag auf jungen Menschen. Die Forscher analysierten ihre digitalen Gewohnheiten und stellten eine bemerkenswerte Erkenntnis fest: Die ständige Stimulation durch kurze Videos und ständige wechselnde Inhalte führt zu einer kognitiven Erschöpfung.

„Das menschliche Gehirn wurde nicht dafür entwickelt, täglich die Beiträge von Hunderten von Menschen zu vergleichen“, erklärt ein Experte für digitale Gesundheit. Dieser ständige Vergleich kann zu Angstgefühlen und emotionaler Erschöpfung führen. Einige vergleichen die Auswirkungen sozialer Medien sogar mit dem Konsum von Drogen. Die Gefahr könnte also unterschätzt sein.

Die Algorithmen der Plattformen sind darauf ausgelegt, unsere Aufmerksamkeit fesseln. Sie präsentieren uns ständig neue Inhalte, um uns länger auf der Plattform zu halten. So entsteht ein Teufelskreis aus ständiger Ablenkung und kognitiver Überlastung.