Iran droht apple und us-tech-unternehmen mit angriffen

Die Bedrohung durch das iranische Islamische Revolutionsgarde (IRGC) hat eine Welle der Besorgnis ausgelöst. Laut Berichten des CBS News droht Iran mit Angriffen auf US-amerikanische Technologie- und Finanzunternehmen im Nahen Osten. Die Warnung, die am Dienstag über die Messaging-App Telegram verbreitet wurde, listet 18 amerikanische Unternehmen auf, darunter Apple, Microsoft und Google.

Die liste der bedrohten

Die liste der bedrohten

Unter den genannten Firmen befinden sich neben Technologiegiganten auch Finanzinstitutionen wie J.P. Morgan, der Automobilhersteller Tesla und der Flugzeugbauer Boeing. Der IRGC bezeichnete Apple, Google und andere Technologieunternehmen als "Terroristen" und forderte ihre Mitarbeiter auf, ihre Arbeitsplätze sofort zu verlassen, um ihr Leben zu retten.

Die Bedrohung erstreckt sich auch auf Einwohner, die in einem Kilometer Entfernung von diesen Unternehmen in allen Ländern der Region leben. Der IRGC argumentiert, dass diese Unternehmen als Spione der US-Regierung fungieren und der US-Militär bei Angriffen auf Iran helfen. Diese Behauptung ist Teil einer Eskalation der Spannungen, die sich seit Monaten zueinander entwickelt.

Die Reaktion der Märkte auf die Drohung ist überraschend gelassen: Apple-Investoren reagierten kaum und der Aktienkurs stieg sogar um 2,9 % auf 253,79 US-Dollar. Die USA haben angekündigt, jeden Angriff des IRGC abzuwehren, obwohl die Reichweite iranischer Raketen auf die USA begrenzt ist. Doch die Sorge vor Terroranschlägen auf US-amerikanische Unternehmen im Inland bleibt bestehen.

Die Liste der Unternehmen, die vom IRGC angegriffen werden könnten, ist lang und die Konsequenzen einer tatsächlichen Eskalation wären verheerend. Eine weitere Eskalation der Spannungen könnte die globale Wirtschaft destabilisieren.