Mozilla vertraut künstliche intelligenz, um sicherheitslücken zu entdecken
Die Mozilla-Foundation hat ein Experiment mit künstlicher Intelligenz (KI) gestartet, um die Sicherheit ihres beliebten Webbrowers Firefox zu verbessern.

Ki-forschung bringt 100 fehler im firefox-zählsystem zum vorschein
Innerhalb von zwei Wochen fand eine KI-Algorithmus mehr als 100 Fehler, darunter 14 hochprioritäre Sicherheitslücken, im Firefox-Code. Dies berichtet Mozilla, nachdem es mit dem KI-Team Anthropic zusammenarbeitete, das den Claude-AI-Algorithmus einsetzte, um das Firefox-System auf Sicherheitsprobleme zu durchforsten.
Das Team konzentrierte sich insbesondere auf den JavaScript-Motor des Navigators, der für die Ausführung von meisten modernen Webseiten-Codes verantwortlich ist. Da Firefox offener Quellcode ist, bietet es ideale Bedingungen, um neue Analysemethoden auszuprobieren. Der KI-Algorithmus identifizierte nicht nur mehrere kritische Sicherheitsfälle, sondern auch kleinere Testfälle, um die Entwickler schnell wiederzufinden. Insgesamt wurden 14 hochprioritäre und 22 weitere, niedrigere Risikofälle erkannt und behoben.
Die Mozilla-Foundation betont, dass diese Art der KI-basierten Fehleranalyse sich von anderen Versuchen unterscheidet, die KI für Fehler zu verwenden. Einige offene Quellcode-Projekte mussten KI-basierte Meldungen sogar einschränken oder verweigern, weil sie von Benutzern, die leicht erzielbare Belohnungen suchten, überflutet wurden. Im Gegensatz dazu fand der KI-Algorithmus bei Mozilla nicht nur einfache Fehler, sondern auch schwierigere logische Probleme, die traditionellen Analysemethoden entgangen wären.
Nach diesen Ergebnissen plant Mozilla, das KI-gestützte Analyseverfahren in ihr reguläres Entwicklungs- und Sicherheitsprozess einzubetten.